Früherkennung im Ei – für mehr Tierschutz in der Junghennenaufzucht

Was erst nächstes Jahr gesetzlich vorgeschrieben ist, unterstützen wir bereits jetzt.

Ab 2022 ist es Brütereien gesetzlich verboten, bei der Aufzucht von Legehennen die männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen zu töten. Bisher war die einzige Alternative die Aufzucht der Bruderhähne, die wir schon länger anbieten. Sie ist jedoch mit hohen Kosten verbunden, die die Eier entsprechend teuer machen.

Seit kurzem steht jedoch auch eine weitere Alternative zur Verfügung: Durch spezielle Verfahren kann das Geschlecht des Küken-Embrios im Ei sehr früh festgestellt werden. Die Eier, aus denen männliche Küken schlüpfen würden, werden dann nicht ausgebrütet. Durch diese Früherkennung schlüpfen also nur weibliche Legehennen.

Die Früherkennung ist aus unserer Sicht ein sehr guter Kompromiss für höheren Tierschutz in der Legehennenaufzucht, der ohne die hohen Kosten der Bruderhahnaufzucht auskommt. Wir halten deshalb bereits seit einiger Zeit auch Freiland-Legehennen, bei deren Aufzucht die Früherkennung zum Einsatz kam, und beliefern die ersten Märkte mit ihren Eiern. Sie erkennen die Eier an einem Früherkennungs-Siegel auf der Schachtel.

Neu: Eier aus Bio-Mobilstallhaltung – auch mit Bruderhahnaufzucht

Wir freuen uns, ab sofort zusätzlich zu Eiern aus Boden-, Freiland- und Biohaltung auch die tierfreundlichste aller Haltungsformen anbieten zu können: Die Bio-Mobilstallhaltung – auch mit Bruderhahnaufzucht.

Unsere Mobilställe stehen auf Rädern und werden mehrmals im Jahr mit Hilfe unseres
Traktors weitergezogen. Dadurch haben die Hühner immer frisches und gesundes Gras direkt vor dem Stall.

Unser Familienbetrieb ist der einzige Anbieter in ganz Norddeutschland, der Eier aus diesen vier Haltungsformen selbst produziert. Die Eier finden Sie in unseren roten Schachteln in ausgewählten Edekamärkten in Kreis Segeberg sowie Hamburg und Umgebung.

Türen auf für die Maus!

Am 3. Oktober heißt es auch bei uns: Türen auf für die Maus!

Wir öffnen die Tür zu unseren Hühnerställen und zeigen den MausFans wie bei uns viele Tausend Hühner in Bio-, Freiland- und Bodenhaltung leben. Gemeinsam gehen wir in das Hühnergehege und erklären spannende Dinge rund ums Huhn und Ei. Anschließend schauen wir uns an, wie das Futter in den Stall kommt und die Eier wieder heraus. Wir bedienen gemeinsam eine Maschine, die mehr als 10 000 Eier pro Stunde durchleuchten, bedrucken, sortieren und verpacken kann. Zum Abschluss gibt es ein kleines Eier-Frühstück oder Waffeln.

Infos und Anmeldung:
https://www.wdrmaus.de/tuer_oeffner_tag/2019/index.php5

Tag des offenen Hofes am 10. Juni

Am Sonntag, den 10. Juni 2018, öffnen wir ab 9 Uhr wieder unsere Türen für ein großes Hoffest am Tag des offenen Hofes. Erleben Sie interessante Einblicke in unsere Hühnerhaltung mit vielen Aktionen für Groß und Klein!

Es gibt wieder Führungen durch unsere Ställe, über die Auslaufflächen und zur Sortieranlage. Für Kinder haben wir dieses Jahr eine riesengroße Hüpfburg, eine Strohburg, Wasserlaufbälle und vieles mehr.

Besonderes Highlight: Um 15 Uhr wird wieder der  Zauberer auftreten.

Für das leibliche Wohl sorgt eine Schlemmermeile mit Bauernmarkt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre Familie Spahr

 

PS: Parken und Eintritt sind wie immer frei.

Was ist eigentlich Raufutter?

In der Biohaltung verfüttern wir an unsere Hühner zusätzlich zum klassischen Futter aus geschrotetem Bio-Getreide und Mais auch sogenanntes Raufutter.  Je nach Verfügbarkeit gibt es Rote Bete, Karotten, Heu, Hafer oder andere biologisch und regional produzierten Feldfrüchte. Dadurch wird den Hühnern eine willkommene und gesunde Abwechslung zu ihrem klassischen Hühnerfutter geboten. Besonders grobes Raufutter wie Kartoffeln oder Rote Bete beschäftigt die Hühner zusätzlich, weil sie es selbst zerkleinern müssen.

In den letzten Monaten haben wir über 1500 kg Bio-Kartoffeln und 450 kg Bio-Hafer an unsere Hennen verfüttert. Der Hafer wurde in Altwittenbek angebaut, die Kartoffeln kommen vom knapp 10 km entfernten Hof Richter-Harder aus Kükels. Für den regulären Verkauf waren sie zu klein oder aus anderen Gründen ungeeignet. Unsere Hühner sind da nicht so wählerisch und stürzen sich mit Begeisterung auf die gesunde und leckere Ergänzung zu ihrem Futter.