Früherkennung im Ei – für mehr Tierschutz in der Junghennenaufzucht

Was erst nächstes Jahr gesetzlich vorgeschrieben ist, unterstützen wir bereits jetzt.

Ab 2022 ist es Brütereien gesetzlich verboten, bei der Aufzucht von Legehennen die männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen zu töten. Bisher war die einzige Alternative die Aufzucht der Bruderhähne, die wir schon länger anbieten. Sie ist jedoch mit hohen Kosten verbunden, die die Eier entsprechend teuer machen.

Seit kurzem steht jedoch auch eine weitere Alternative zur Verfügung: Durch spezielle Verfahren kann das Geschlecht des Küken-Embrios im Ei sehr früh festgestellt werden. Die Eier, aus denen männliche Küken schlüpfen würden, werden dann nicht ausgebrütet. Durch diese Früherkennung schlüpfen also nur weibliche Legehennen.

Die Früherkennung ist aus unserer Sicht ein sehr guter Kompromiss für höheren Tierschutz in der Legehennenaufzucht, der ohne die hohen Kosten der Bruderhahnaufzucht auskommt. Wir halten deshalb bereits seit einiger Zeit auch Freiland-Legehennen, bei deren Aufzucht die Früherkennung zum Einsatz kam, und beliefern die ersten Märkte mit ihren Eiern. Sie erkennen die Eier an einem Früherkennungs-Siegel auf der Schachtel.

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