Zum Schutz vor der Vogelgrippe: Stallpflicht für unsere Freilandhennen

Seit dem 10.11.2020 gilt in ganz Schleswig-Holstein eine vom Land angeordnete Stallpflicht für Geflügel und somit auch für unsere Legehennen. Um Kontakt zu möglicherweise mit H5N8 infizierten Wildvögeln zu verhindern, dürfen unsere Freiland- und Bio-Hühner nicht ins Freie, sondern müssen im Stall bleiben. Unsere Ställe sind so konstruiert, dass genügend Platz für alle Hühner vorhanden ist. Es gibt also kein „Gedränge“. Außerdem gibt es in unseren Ställen einen Wintergarten („Kaltscharrraum“), in dem die Tiere sich auch weiterhin aufhalten können. Dort werden sie durch ein feinmaschiges Netz vor Wildvögeln geschützt, ohne dass sie dabei auf frische Luft und Tageslicht verzichten müssen. Im Wintergarten bieten wir unseren Hennen auch Beschäftigungsmaterial und Raufutter an.

Eier von Hühnern aus ursprünglichen Freilandställen sollen zunächst auch während der vorübergehenden Stallpflicht als Freilandeier vermarktet werden. Erst nach einer Frist von 16 Wochen sollen sie als „Eier aus Bodenhaltung“ deklariert werden.

Wir hoffen, dass wir unseren Tieren bald wieder Zugang zu den Auslaufflächen ermöglichen können, haben aber Verständnis für die Notwendigkeit der angeordneten Stallpflicht. Sie dient in erster Linie dem Tierschutz, denn sie schützt das Leben der Freilandhühner – und damit auch die Existenz der Landwirte und die Versorgung der Bevölkerung mit sicheren Lebensmitteln.

Neu: Eier aus Bio-Mobilstallhaltung – auch mit Bruderhahnaufzucht

Wir freuen uns, ab sofort zusätzlich zu Eiern aus Boden-, Freiland- und Biohaltung auch die tierfreundlichste aller Haltungsformen anbieten zu können: Die Bio-Mobilstallhaltung – auch mit Bruderhahnaufzucht.

Unsere Mobilställe stehen auf Rädern und werden mehrmals im Jahr mit Hilfe unseres
Traktors weitergezogen. Dadurch haben die Hühner immer frisches und gesundes Gras direkt vor dem Stall.

Unser Familienbetrieb ist der einzige Anbieter in ganz Norddeutschland, der Eier aus diesen vier Haltungsformen selbst produziert. Die Eier finden Sie in unseren roten Schachteln in ausgewählten Edekamärkten in Kreis Segeberg sowie Hamburg und Umgebung.

Türen auf für die Maus!

Am 3. Oktober heißt es auch bei uns: Türen auf für die Maus!

Wir öffnen die Tür zu unseren Hühnerställen und zeigen den MausFans wie bei uns viele Tausend Hühner in Bio-, Freiland- und Bodenhaltung leben. Gemeinsam gehen wir in das Hühnergehege und erklären spannende Dinge rund ums Huhn und Ei. Anschließend schauen wir uns an, wie das Futter in den Stall kommt und die Eier wieder heraus. Wir bedienen gemeinsam eine Maschine, die mehr als 10 000 Eier pro Stunde durchleuchten, bedrucken, sortieren und verpacken kann. Zum Abschluss gibt es ein kleines Eier-Frühstück oder Waffeln.

Infos und Anmeldung:
https://www.wdrmaus.de/tuer_oeffner_tag/2019/index.php5

Stellenausschreibung

Demnächst werden wir den Betrieb an unsere Tochter Astrid übergeben.

Wir suchen deshalb zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen
stellvertretenden Betriebsleiter (m/w/d)
in Vollzeit.

Dein Einsatzbereich umfasst sämtliche auf unserem Hof anfallenden Arbeiten – von der Betreuung der Tiere bis zur Auslieferung der Eier. Diese Aufgaben erledigst du gemeinsam mit uns und unserem Team aus 12 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Du hast Lust Verantwortung zu übernehmen und Spaß am Umgang mit Tieren? Du könntest dir vorstellen unser Team zu leiten und auch selbst mit anzupacken? Dann bewirb dich jetzt!

Wir freuen uns auf deine Bewerbung und ein persönliches Gespräch!

Was ist eigentlich Raufutter?

In der Biohaltung verfüttern wir an unsere Hühner zusätzlich zum klassischen Futter aus geschrotetem Bio-Getreide und Mais auch sogenanntes Raufutter.  Je nach Verfügbarkeit gibt es Rote Bete, Karotten, Heu, Hafer oder andere biologisch und regional produzierten Feldfrüchte. Dadurch wird den Hühnern eine willkommene und gesunde Abwechslung zu ihrem klassischen Hühnerfutter geboten. Besonders grobes Raufutter wie Kartoffeln oder Rote Bete beschäftigt die Hühner zusätzlich, weil sie es selbst zerkleinern müssen.

In den letzten Monaten haben wir über 1500 kg Bio-Kartoffeln und 450 kg Bio-Hafer an unsere Hennen verfüttert. Der Hafer wurde in Altwittenbek angebaut, die Kartoffeln kommen vom knapp 10 km entfernten Hof Richter-Harder aus Kükels. Für den regulären Verkauf waren sie zu klein oder aus anderen Gründen ungeeignet. Unsere Hühner sind da nicht so wählerisch und stürzen sich mit Begeisterung auf die gesunde und leckere Ergänzung zu ihrem Futter.